Hallo Konstanz

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Konstanz: Lebenswerte historische Stadt mit südlichem Flair

Bodenseestadt mit Kultstatus

Konstanz ist Kult. Die einmalige Lage zwischen Bodensee und den Schweizer Alpen, die ausgedehnte Altstadt mit verwinkelten Gassen und prächtigem Münster, das reichhaltige kulturelle Angebot und – nicht zuletzt – die ebenfalls zu Konstanz gehörende Insel Mainau machen die Konzilstadt zu einem attraktiven Urlaubsziel.

Imposant wie ein Leuchtturm begrüßt sie in der Hafeneinfahrt die Gäste der Stadt: Imperia, die monumentale Statue einer „Hübschlerin“ des Bildhauers Peter Lenk. Im Zeitlupentempo dreht sie sich auf ihrem hohen Sockel um die eigene, üppige Achse. Auf den Händen trägt sie die karikierten Abbilder eines Kaisers und eines Papstes – eine augenzwinkernde Anspielung auf die Zeit des Konstanzer Konzils, als die Stadt im 15. Jahrhundert zum Schauplatz der einzigen Papstwahl auf deutschem Boden wurde und das horizontale Gewerbe der Stadt erblühte.

Kleine Metropole am Dreiländersee
Die Universitätsstadt Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und zugleich die einzige deutsche Gemeinde am Südufer des Sees. Die gut erhaltene historische Innenstadt grenzt direkt an die Schweiz, an den Bodensee und an den Seerhein, der hier den Obersee als breites Wasserband in nordwestlicher Richtung verlässt. An klaren Tagen schweift der Blick vom Konstanzer Hafen über die im Wasser schaukelnden Segelboote und die weite Fläche des tiefblauen Bodensees bis zu den imposanten Gipfeln der Voralpen. Konstanz ist eine Einkaufsstadt: Zahlreiche Geschäfte laden zum Flanieren und Bummeln ein, Straßencafés locken auf mediterran anmutende Plätze und in lauschige Innenhöfe zum gemütlichen „Plausch“ – wie die eidgenössischen Nachbarn sagen.

Pulsierendes Leben in alten Gemäuern
Historischen Zeugnissen begegnet man in Konstanz – ehemals Sitz des größten Bistums im heiligen Römischen Reich –  auf Schritt und Tritt. Das alte Kaufhaus am Hafen mit seinem von mächtigen Eichenbohlen überspannten Saal stammt aus dem 14. Jahrhundert. Es ist das größte erhaltene mittelalterliche Profangebäude nördlich der Alpen. Weil hier während des Konstanzer Konzils im Jahr 1417 die Papstwahl abgehalten wurde, nennt man es auch einfach „Konzil“. Erst vor kurzem entdeckten Archäologen beim Münster das Fundament eines römischen Kastells gigantischen Ausmaßes. Die wertvollen Funde werden heute unter einer Glaspyramide präsentiert und können sowohl von oben als auch unterirdisch besichtigt werden. Wenige Schritte vom Münsterplatz entfernt dehnt sich der älteste Teil der Stadt, die Niederburg, aus. Hier lebten einst Handwerker und kleine Kaufleute, die beim Konstanzer Bischof in Lohn und Brot standen. Heute sind urige Weinstuben, kleine Mode- und Künstlerateliers sowie ausgefallene Handwerksbetriebe und Cafés in die mittelalterlichen, teils windschiefen Häuser eingezogen und bewahren den Charme dieses liebenswürdigen Quartiers.

Bodenseeschifffahrt ahoi!
Für Nautikfans und Hobbykapitäne ist die Bodenseemetropole ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge mit Schiff und Segelboot. Eine Auto- und Personenfähre verkehrt regelmäßig zwischen Konstanz und dem romantischen Weinstädtchen Meersburg auf der Nordseite des Sees. Mit den neuen Schnellbooten, den Katamaranen „Fridolin“, „Ferdinand“ und „Constanze“, ist man in 45 Minuten in der Zeppelin-Stadt Friedrichshafen. Die Ausflugsschiffe der „Weißen Flotte“ steuern von Konstanz aus fast alle Gemeinden am See an. Mit dem Schiff, zu Fuß oder mit dem Rad kann man die nahe gelegene und zu Konstanz gehörende Blumeninsel Mainau besuchen – das wohl bekannteste Ausflugsziel am Bodensee. Dank des milden Seeklimas gedeihen in dem weitläufigen Schlosspark Palmen, Mammut-, Zitronen- und Orangenbäume.

Kulturlandschaft in Konstanz
Kunst- und Kulturliebhaber finden in Konstanz ein Angebot, das sich sehen läßt: Im ältesten bespielten Theater Deutschlands präsentiert das stadteigene Ensemble eine große Bandbreite von Inszenierungen, darunter Klassiker aller Jahrhunderte, Zeitgenössisches und fantasievolle Aufführungen für Kinder und Jugendliche. Sogar mit einem eigenen Philharmonischen Orchester wartet Konstanz auf: Die Südwestdeutsche Philharmonie ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Nicht nur bei Regenwetter machen Konstanzer Museen Lust auf einen Besuch: Allein die Unterbringung des „Rosgartenmuseums“ in zwei mittelalterlichen Zunfthäusern ist sehenswert. Hier erhält man – auch anhand eines eindrucksvollen mittelalterlichen Stadtmodells – Einblick in die Geschichte der Stadt und der Region. Besonders originell ist das „Museum im Museum“: die denkmalgeschützte Präsentation vor- und frühgeschichtlicher Funde aus der Gründungszeit des Museums im 19. Jahrhundert. Zeitgemäß präsentieren sich ebenfalls das Archäologische Landesmuseum mit dem „ältesten Schiff“ aus dem Bodensee und das Naturmuseum Konstanz beim Sea Life Centre am Hafen, wo der Lebensraum Bodensee unter die Lupe genommen wird.

Weitere Informationen: Tourist-Information Konstanz GmbH, Bahnhofplatz 13, D-78462 Konstanz, Tel. +49 (0)7531-133030, Fax +49 (0)7531-133060, info@ti.konstanz.de, www.konstanz-tourismus.de